"Metaphorik eines emotionalen Zustands" 2014

Veranstaltungen an der Skulptur "Metaphorik eines emotionalen Zustands" (LIEBE)

...im Dunst der Liebe...

Zwischen Mai und August fanden im Rahmen von Stadtlabor unterwegs "Park in progress" 4 Termine an der Skulptur "Metaphorik eines emotionalen Zustands" statt.

Die letzte Lesung von LiebesGeschichten im öffentlichen Raum konnte am Mittwoch, 20. August 2014 unter dem Titel "Frankfurter Liebesgeschichten" gehört werden.

Allen Lesern und Leserinnen danke ich für deren Geschichten.

Die partizipative Ausstellung, Stadtlabor unterwegs "Park in progress" in der Wallanlage läuft bis Ende September.

Wann, was, wo finden Sie über: stadtlabor-unterwegs.

Liebesbriefe und Liebesgeschichten im öffentlichen Raum III

Die Abendsonne am 20.08.2014

Frankfurter Liebesgeschichten. Wer mit wem und wann. Aus Literatur, Magazinen und aus der eigenen Erinnerung.

Mittwoch, 20. August 2014 19-21h.

An diesem Abend taumeln etliche Passanten – benebelt an der Skulptur vorbei.

Gegen 19:15 Uhr versammeln sich Zuhörer und Leser um Geschichten, hier zwischen Kreuzung und Anlage vorzulesen oder zu hören. Wie immer ist es laut, aber die kleine Verstärkeranlage von C.G. lässt die Gedichte, Geschichten und Stories durchdringen.

 

 

Die Abendsonne versenkt die Umgebung in rotes Licht – wie passend.

Warum Friedrich Hölderlin angeblich in geistige Umnachtung fiel.

Nicht beantworteter Liebesbrief - K.V.. Gute Wahl, danke liebe Leserin.

Die schöne Bäckerin - ein Frankfurter "Märchen". So ist es heute noch, danke liebe Leserin.

Gleichnis mit Hase und ein Gleichnis mit Wein – Gedichte, vielen Dank lieber Volker Luley!

Turbulenzen einer Hausgemeinschaft - es wurde viel und vor allem laut gelacht, danke an den Leser.

Steckbrief - Gedicht. Eine gute Frage am Schluß, danke liebe Namensvetterin.
Verzweiflung, Misstrauen und ein Spaziergang durch Frankfurt. Eine spannende Geschichte, danke an den Leser.

Japanische Sicht auf das Geschehen - Geschichte. Klare Sicht bis dahin, Danke liebe Leserin.

Romeo und Julia - eine Passage, danke liebe Freundin.

Im Angesicht der ...

Warum Friedrich Hölderlin angeblich in geistige Umnachtung fiel.

Nicht beantworteter Liebesbrief - K.V.. Gute Wahl, danke liebe Leserin.

Die schöne Bäckerin - ein Frankfurter "Märchen". So ist es heute noch, danke liebe Leserin.

Gleichnis mit Hase und ein Gleichnis mit Wein – Gedichte, vielen Dank lieber Volker Luley!

Turbulenzen einer Hausgemeinschaft - es wurde viel und vor allem laut gelacht, danke an den Leser.

Steckbrief - Gedicht. Eine gute Frage am Schluß, danke liebe Namensvetterin.

Verzweiflung, Misstrauen und ein Spaziergang durch Frankfurt. Eine ergreifende Geschichte, danke an den Leser.

Japanische Sicht auf das Geschehen - Geschichte. Klare Sicht bis dahin, danke liebe Leserin.

Romeo und Julia - eine Passage, danke liebe Freundin.

Liebesbriefe und Liebesgeschichten im öffentlichen Raum II

23. Juli 2014 Hitzeflimmern

Liebesbriefe- und Geschichten im öffentlichen Raum II

Vorlesung und Eigenlesung
Die Lesung Nr. II: Liebesbriefe und -geschichten der Geschichte.

Hier am Ende der Friedberger Anlage ist es nicht lauschig oder idyllisch. Kein Röschen, keine schattenspendende Laube weit und breit. Vor der Metallskulptur liegen grobe Schottersteine und es wächst nur kärglich Grünzeug.

Genau der richtige Ort für Liebesgeschichten.
Die krude Umgebung, setzte die Geschichten, die am 23. Juli vorgelesen wurden in den Mittelpunkt der Zuhörer – dank "Verstärkung".

 

Liebesbriefe, -geschichten und...
...kurzer Überblick in die Sittengeschichte des Ancien Régime von Eduard Fuchs um 1910.
Blick in die Pestzeit mit Decamerone von Giovanni Boccacio Mittelalter. Surrealistischer Ausflug in "Die Windsbraut" von Leonora Carrington.
Ein Fingerzeig in die existenzialistische Literatur von Carson McCullers. Abschnitt aus "Die Tigerin" von Walter Serner 1925.
Kapitel aus "Simplex Simplicissimus" von Christoffel Grimmelshausen Barock. Streifung der 60ziger Jahre des 20 Jhdt. Wolf Wondratschek.
Unter dem Balkon mit einem Ausschnitt aus "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand Barock.
Kurze Sprünge mit Joachim Ringelnatz und Eugen Roth zum Schluss.

Es ist als stünde eine Laube am Platz.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung, Stadtlabor unterwegs "Park in progress" in den Wallanlagen.

Liebesbriefe und Liebesgeschichten im öffentlichen Raum I

c.f.ch.h.

Mittwoch, 25. Juni 2014 um 18h.

Vorlesung und Eigenlesung
Liebesbriefe die man erhalten hat und die eventuell in einer Schublade immer brüchiger werden. Liebesbriefe die man an sich geschrieben hat oder die nie verschickt wurden oder die von denen man sich gewünscht hat sie zu erhalten.

Liebesgeschichten? Die man erlebt hat, die man geschrieben hat oder von denen man gehört hat ...

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung, Stadtlabor unterwegs "Park in progress" in den Wallanlagen.

… der Traum zeigt einen anderen Abschnitt unseres Denkens…

OT
OT
OT

"Metaphorik eines emotionalen Zustands" -  Transitstrecke

Werden in 100 Jahren Liebesbriefe noch mit Stift auf Papier geschrieben? Wie gelangt der Brief dann zum Absender? Werden wir überhaupt noch mit der Hand schreiben?
R. Franke stellte diese Fragen in einem Abschnitt seines Sience Fiktion vor.

 

 

 

I. Glück wählte einen "Schmachtbrief" Goethes und einen langen, ausführlichen Brief von W. von Humboldt.

 

 

 

 

 

 

 

C. Geiger las Passagen einer Geschichte aus Südamerika vor. Diamantensuche, Leibeslust, Liebe, Gier und Verlust.

 

 

 

 

 

 

 

C. Heier wählte die Briefbeschwerde von Ekki und einen Liebesnachruf von Marie Luise von 1920.

 

 

 

 

Mitten im Getöse, im sommerlichen Abendlicht – "so als wäre es in Paris, aber da war es nicht" – tauchten wir vier mal ein, in eine jeweils neue und fremde ephemere Stimmung von Sehnsucht, Melancholie, Scherz, Überheblichkeit und Wehmut.

Mancher hat das verpasst, mancher hat was aufgeschnappt und uns hat es entzückt.

…als Erfahrung… 04. Juni 2014 "LIEBE"

Die Zeit zwischen Mai- und Juniregen. Schattenschnitt ohne Schere. Lichtungsansicht.

… ihr Körper steht uns nicht als unmittelbarer Anblick gegenüber, sondern als Erfahrung …

anblick
koerper

Metaphorik eines emotionalen Zustands 21. Mai 2014

Pflanzenkorb

Bodenanalyse: Schotter, Trocken, wenig Erdmenge. Bereits gewachsen sind wenige Büschel Rasen und einige Wildblumen.

Pflanzaktion am Ende der Friedberger Anlage, vor der Skulptur "Metaphorik eines emotionalen Zustands" im Rahmen von Stadtlabor unterwegs "Park in Progress".
Eingepflanzt wurde Schafgarbe, Salbei, Thymian (in memoriam an C. Thymian), Rosmarin, Lavendel, Minze, Melisse, Gänseblümchen, Grashalme und Wiesenblumensamen.

Im Sinne des Titels der Skulptur ist das Pflanzen ein künstlerischer Akt, der sich unmittelbar auf das Werk und dessen Standort und Umgebung bezieht. Pflanzen in Schotter ist eine Parabel, ein Gleichnis. Eine Annäherung an die Begebenheit, ein Versuch Bedingungen zu Verstehen und mit diesen Bedingungen umzugehen.

Als ein Zwischenergebnis könnte ein Motiv entstehen, das einer flüchtigen Erscheinung gleichkommt.

Das am 21. Mai entstandene Motiv war ein Feld Bild, ein klassisches Gemälde mit dem Titel „Stadtpflanzer bei der Arbeit“ von 1914-1920, "Großstadt Expressionismus".

Um das vergangene, sehr kurze Motiv in ein zukünftiges Motiv zu wandeln – um, im Sinne der Idee von Stadtlabor unterwegs, eine Partizipation zu erreichen, sind in den kommenden Monaten alle Passanten aufgerufen die Pflanzen zu Wässern.

… wie funktionierte die Idee mit dem Tamagotchi noch?

Ob ein nachhaltiges, lebendiges Motiv entstehen wird … in progress … ! (C.F.Ch.H.)

21. und 22. Mai 2014 "LIEBE"

Mit konzentriertem Blick kann man den Salbei, die Minze ... sehen.

Pflanzer1
Motiv1
Motiv3
Pflanzer2
Motiv2
Thymian?

14. MAI Pflanzen Zustand

Einige der März Samen sind angegangen. Es grünt um die Skulptur. Ab 21. Mai wird es blumig.

Pflanzen an der "LIEBE"
Morgensonne

Rasensaat

Samstag, den 22. März wurde die Fläche erstmals mit Rasen und Wiesenblumensamen besät.

saatgut

Maerz Ansichten

Bald wird Rasen wachsen ...

Rahmenblick
Rostblume

Metaphorik eines emotionalen Zustands. Friedberger Anlage - Ortsbeschreibung

Aufbau No.7

Seit Juni 2012 steht die Skulptur in der Friedberger Anlage, einem Teilabschnitt der Wallanlage.

Hier ist es laut. Eine zweispurige Fahrbahn in beide Richtungen, unmittelbar neben einer großen Kreuzung, an der sich alle Fortbewegungsmöglichkeiten queren.

Der Weg führt in viele Richtungen und damit in besondere städtische Eigenheiten.
Die Langestraße: staubig, grau, eng, laut und ein bisschen schäbig.
Das Allerheiligen Tor: mit Einblick in ein Frankfurter Rotlichtviertel aber auch mit Blick auf die Mauern des alten jüdischen Friedhofs.
Die Hanauer Landstraße: der Blick in ein altes und doch neues Viertel, das Ostend.
Die Obermainanlage: der Blick ins Grüne.
Hier findet rege Betriebsamkeit in alle Richtungen statt. Es wird geschlendert, gespielt, Rad gefahren, gerannt, gelaufen, rumgehangen und…

Die Friedberger Anlage: die Wege und Gebäude werden vielfältig genutzt und benutzt, z. B. als Verstecke, als Schlafstätten und als öffentliches WC.
Die Anlage ist Transitstrecke und Verweilort, hier werden Geschäfte gemacht und Liebeserklärungen. Hier ist es poetisch und romantisch kann es sein, es ist aber auch rüde, dreckig und morbid, es ist belebt in allen Facetten.

Als Standort für die Skulptur, früher stand hier mal ein Imbiss, kann eine Verschmelzung der skulpturalen Aussage mit der Umgebung, also dem Environment in intimer Zwiesprache der Betrachtung oder dem flüchtigen Wahrnehmen geschehen.

(Hier geht es zu den diesjährigen Terminen)

… so als wär's in Paris, aber da ist es nicht …

Der Morgen. Schwefelgeruch liegt in der Luft.

01. Januar 2014, von 8:25 bis 9:00h.

8:20h
8:30h
vor 8:25h
9:00h

Förderung

Realisation in Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt Frankfurt und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt.

LIEBE 2013

Sie wollen Kunst, oder ein Künstlergespräch? Sprechen Sie mich an! Impressum